Erstmals online: 21. Mai 2003, letzte Änderung:
Montag, 26. Mai 2003
bearbeitet von
Mag. Heidi Deflorian
Vitamine sind organische Verbindungen, die der Körper nicht selber herstellen kann. Sie müssen täglich über die Nahrung zugeführt werden. Vitamine sind lebenswichtig und steuern als Bestandteil von Enzymen den gesammten Stoffwechsel. Der Stoffwechsel steuert die Wachstums- und Entwicklungsprozesse in unserem Körper.
Fettlösliche Vitamine
Zu den fettlöslichen Vitaminen zählen
Vitamin A
Vitamin D
Vitamin E
Vitamin K
Sie werden im Körper hauptsächlich in der Leber und im Fettgewebe gespeichert.
Wasserlösliche Vitamine
Zu den wasserlöslichen Vitaminen zählen
Vitamine der B-Gruppe
Vitamin C
Sie werden in unserem Körper nur in kleinen Mengen gespeichert. Daher müssen diese Vitamine zu unserer Versorgung ständig neu zugeführt werden.
Vitamine stärken u.a. unser Immunsystem, sind am Knochenaufbau beteiligt und spielen bei der Blutbildung eine Rolle. Eine ausgewogene Ernährung ist wichtig für die versorgung des Körpers mit Vitaminen, Mineralien und Spurenelementen.
Der Vitaminbedarf ist abhängig von Alter und Geschlecht. Kinder und Jugendliche im Wachstum und Schwangere haben einen erhöhten Bedarf. Auch Stress, Krankheit und Genesung wirken sich auf den Vitaminbedarf aus. Ebenso beeinflusst der individuelle Lebensstil den Vitaminhaushalt. Raucher haben beispielsweise einen um 40% erhöhten Vitaminbedarf. Frauen, die die Antibabypille nehmen brauchen ihren Vitamin B6 Vorrat schneller auf. Viele Medikamente stehen mit Vitaminen in Wechselwirkung. Wennd er Körper auf Hochtouren läuft, braucht er mehr Vitamine.